Prenzlauer Berg – Dachgeschosswohnungen

Es hat sich insgesamt deutlich länger hingezogen als anfangs gedacht, doch nun sind die Arbeiten fertig gestellt und die drei neuen, geräumigen Dachgeschosswohnungen am Prenzlauer Berg sind bezogen.
Die gesamte Abwicklung nach der Genehmigungsplanung übernahm wie gewohnt das Berliner Partnerbüro.

Petition gegen Kommerzialisierung von Saatgut

Meine erste Petition an den Deutschen Bundestag wurde gestern angenommen und kann nun online mitgezeichnet werden. Es geht um das Saatgut.

Saatgut ist seit Jahrtausenden Grundlage unsere Ernährung und wurde in unzähligen Variationen über Generationen gezüchtet. Diese Vielfalt bereichert nicht nur unsere Ernährung sondern stellt ein wertvolles genetische Ressource und Erbe der Menschheit dar.

Dreschmaschine500

Jetzt hat die EU-Kommission einen Vorstoß unternommen, welcher diese Vielfalt dauerhaft bedroht und das Potenzial hat, sie zu vernichten.
So plante sie eine Neuregelung des europäischen Saatgut-Marktes in Form einer Verordnung, die vorsieht, dass nur mehr amtlich zugelassenes Saatgut als Handelsware und für den Anbau zulässig ist.
Da gerade wenig verbreitete regionale Sorten nur in geringen Mengen angebaut und gehandelt werden, sind diese besonders bedroht. Deshalb ist es nicht wirtschaftlich, diese Sorten zuzulassen.
Am Tag des Bekanntwerdens des EU-Papieres habe ich auch als Themenbeauftragter für Umweltpolitik und Bundestagskandidat der Piraten eine Online-Petition eingereicht, die nun angenommen wurde.
Sie beinhaltet die Forderung, dass der Deutsche Bundestag sich für den freien Handel, Tausch und Anbau von Saatgut, insbesondere für alte und seltene Saatgut-Sorten, die häufig in althergebrachter Tauschwirtschaft gezüchtet und in meist nur kleinen Mengen gehandelt werden, einsetzen soll.
Diese Ziele soll die Bundesregierung auch in Brüssel auf EU-Ebene vertreten.

Bitte zeichnet die Petition mit.

Dachgeschoss- Ausbau

Die Planung zum Ausbau eines Dachgeschosses in Berlin nimmt nun konkrete Züge an. Es sollen 3-4 grosse Wohnungen für gehobene Ansprüche entstehen. Neben den vorhandenen drei Treppenhäuser sollen noch zwei Aussenaufzüge die Erschließung sicherstellen.
Großzügige Dachterrassen werden die Wohnungen in den Aussenraum erweitern.

Keine staatlichen Bürgschaften für Monsanto

Die Piratenpartei Deutschland schaut mit Sorge auf die anstehenden politischen Gespräche über Agrarinvestitionen und Public Private Partnerships (PPP) am Rande der »Grünen Woche« in Berlin. Gerade Vorhaben in Osteuropa nach dem Vorbild des »Monsanto Risk Sharing Project« gefährden nach Ansicht der PIRATEN in einem massiven Ausmaß die Vielfalt im Nutzpflanzenanbau und in der Nutztierhaltung. Über das »Monsanto Risk Sharing Project« soll der amerikanische Konzern Monsanto von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) Garantien in Höhe von 40 Millionen Euro für die Vermarktung von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln in Osteuropa erhalten. Eine Entscheidung in dieser Sache soll Anfang April 2013 fallen.

»Projekte wie das Monsanto Risk Sharing Project sind ein Unding. Ein milliardenschwerer Großkonzern mit deutlicher Stellung am Weltmarkt soll ohne jede Notwendigkeit einen privilegierten Zugang zum osteuropäischen Markt erhalten. Mehr noch: Er erhält von staatlicher Seite sogar noch Rückendeckung für seine umstrittenen Geschäfte mit genetisch verändertem Saatgut. Wenn Monsanto auf dem osteuropäischen Markt Fuß fassen möchte, muss das Unternehmen das Risiko selbst tragen«, sagt Bernd Schreiner, Bundestagskandidat der Piratenpartei Deutschland aus Thüringen.

Das Geschäftsmodell von Monsanto basiert darauf, Lizenzen für patentiertes Saatgut in Kombination mit den passenden Pflanzenschutzmitteln zu vermarkten. Die größte Rolle spielt dabei eine durch genetische Veränderungen herbeigeführte Resistenz gegen das Breitbandherbizid RoundUp.

Die Piratenpartei Deutschland lehnt Saatgut ab, das resistent gegen Pflanzenschutzmittel gezüchtet oder genetisch dahingehend verändert wurde. Der durch diese Produktionsmethode ausgeübte Zwang, spezifische Mittel bestimmter Hersteller zum Einsatz zu bringen, führt die Landwirtschaft in eine direkte Abhängigkeit von den Rechteinhabern an Saatgut und Pflanzenschutzmitteln. Darüber hinaus hat sich in der Praxis gezeigt, dass die versprochenen Ertragssteigerungen und der geringere Einsatz von Pestiziden die Erwartungen langfristig nicht erfüllen.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz lädt am Rande der »Grünen Woche« Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zum »Global Forum for Food and Agriculture (GFFA)« ein. Ergebnisse der Foren werden auf dem nichtöffentlichen Berliner Agrarministergipfel am 19. Januar eingebracht. Ein Abschlusskommuniqué des Gipfels formuliert die gemeinsame Position der Agrarminister und findet Eingang in die weitere internationale agrarpolitische Diskussion [2].

Quellen:
[1] Monsanto risk sharing Projekt http://www.ebrd.com/pages/project/psd/2012/43925.shtml
[2] Veranstaltungsseite zum GFFA: http://www.gffa-berlin.de/

Originalveröffentlichung: http://www.piratenpartei.de/2013/01/14/keine-staatlichen-burgschaften-fur-monsanto/

Morgen in Berlin: 2. Tag der Energieeffizienz am 12. September

Morgen werde ich als Vertreter der Piratenpartei am 2.Tag der Energieeffizienz am 12. September in Berlin an der dortigen Podiumsdiskussion teilnehmen. Das Motto der Veranstaltung ist „Deutschland 2030 – eine Zukunftsgeschichte der Energieeffizienz“. Als Teilnehmer der Podiumsdiskussion werde ich Gelegenheit haben die Vorstellungen der PIRATEN zu einer zukünftigen Energieversorgung den Vertretern der anderen Parteien mitzuteilen. Morgen in Berlin: 2. Tag der Energieeffizienz am 12. September weiterlesen

Website für die Stadtteilverwaltung Turmstrasse

Ein winziges Projekt, fast mehr Hilfe zur Selbsthife ist die Website „Informationen der Stadtteilvertretung Turmstraße in Berlin-Moabit“. Nach einer Anfrage per Mail habe ich den Verantwortlichen die Vorraussetzungen und Wünsche in Erfahrung gebracht und auf meiner Testinstanz einen Vorschlag zur Lösung vorbereitet. Dort erfolgte dann auch die erste Einweisung und inhaltliche Strukturierung. Nach der erfolgreichen Suche eines passenden Providers haben wir das Projekt dorthin umgezogen und es ist nun erfolgreich online.
Ein schnelles und unkompliziertes Projekt das den Weg zu einer schönen und einfachen Webpräsenz für die Stadtteilverwaltung schuf.