Für Edward Snowden: Spendenseite online

Edward Snowden verändert seit Monaten mehr als die Politik in den letzten Jahren geschafft hat. Seine Enthüllungen sind für die Zukunft einer freien, digitalen Gesellschaft wichtige Grundlage. Sie hat die Überwachungs- und Datenschutzproblematik in die Öffentlichkeit gerückt hat. Jetzt wird für ihn gesammelt: http://freesnowden.is/

Datenschutz – Jetzt aber richtig

Jetzt nachdem auch Merkels Handy in die Überwachungsdiskussion einfliest und in einer Reihe mit den Datenschutzfails liegt, die durch die Snowden Veröffentlichungen bekannt wurden, wird es höchste Zeit dass wir uns über den Datenschutz grundlegende Gedanken machen.
Unser Umgang mit Daten muss im Zeitalter der anbrechenden Informationsgesellschaft neu definiert werden. Bereits heute werden in unzähligen Datensammlungen noch unzähligere Daten von uns allen gespeichert.

Ob im Marketing oder beim Staat und den Geheimdiensten, überall werden gespeichert und ganz selbstverständlich miteinander in Beziehung gesetzt werden. Durch die Verknüpfung dieser Daten entstehen Informationen, -Informationen die ganz neue Qualitäten beinhalten. Datenschutz – Jetzt aber richtig weiterlesen

Zum Untergang des Flüchtlingsbootes vor Lampedusa

Da plädierte Bundesinnenminister Friedrich, CSU mal einfach für schärfere Maßnahmen gegen Schleuser, nachdem bisher über einhundert Menschen tot aus dem Mittelmeer geborgen wurden. Ja, Schleuser sind sicher ein Problem, doch ich lehne diese plumpe Ablenkung ab.
Wir haben Mauern und Zäune um Europa errichtet. Wir haben die Festung Europa ausgebaut. Und, wir haben seit viele Jahrzehnten dafür gesorgt, dass es die Afrikaner aus ihren Ländern treibt.
Sie schaffen es nicht alleine, sie haben Gründe zu gehen und die Tatsache, dass sie sich Schleusern anvertrauen zeigt die große Not in der sie sich befinden.

Nicht nur, dass wir die Diktatoren der Welt, besonders in Afrika oft wegen den Rohstoffen geduldet und gefördert haben, sondern ihnen auch Waffen geliefert haben, die nun Menschen in deren Heimatländern in Lebensgefahr bringen, nein, darüber werden viele auch wegen den wirtschaftlichen Bedingungen zu uns getrieben.

Dies aber nicht, weil es ihnen bei uns in der EU besser geht, sondern weil es ihn ihren Heimatländern schlecht geht. Es geht ihnen schlecht, weil wir sowohl über die UN als auch als Europäische Union konsequent lokale Märkte zerstört haben. Märkte, die den Einwohnern ein Auskommen boten. Märkte, die wir für unsere Reste missbrauchen und den Exporteuren aus Europa sogar noch Subventionen zahlen. Gutes und altes Beispiel ist das berüchtigte Rumpfgeflügel, an das jeder EU- Bürger denken sollte, wen ner wieder Hähnchenschlegel oder Hühnerbrust isst. Aber ebenso die Fördermittel für Weltmarktprodukte die wir selbst anbauen und mit denen unsere EU-Landwirte die Afrikaner abhängen sind ein Grund.
Wie kann es sein dass Herr Friedrich, immerhin Mitglied einer Cxx Partei die für christliche Werte, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft steht, derart kalt reagieren?