Petition zur Neuregelung Saatgut-Marktes

Nach der Bekanntgabe des EU-Papiers zur Neuregelung des europäischen Saatgut-Marktes durch die EU-Kommission habe ich heute eine ePetition beim Petitionsausschuss eingereicht.

Hier der Wortlaut und die Begründung der Petiton:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, sich für den freien Handel, Tausch und Anbau von Saatgut einzusetzen.
Besonders gilt dies für alte und seltene Saatgut-Sorten die häufig in althergebrachter Tauschwirtschaft gezüchtet und in meist kleinen Mengen gehandelt werden.
Die Bundesregierung wird aufgefordert sich für diese Ziele auch auf europäisch-parlamentarischer Ebene einzusetzen.

Begründung:

Aufgrund der durch die EU-Kommission angestrebten Neuregelung des europäischen Saatgut-Marktes in Form einer Verordnung (Vorbereitendes EU-Papier im Original, Englisch) nur mehr amtlich zugelassenes Saatgut als Handelsware und für den Anbau zulässig ist, gilt es für den Erhalt der natürlichen und kulturellen Vielfalt, ebenso wie der genetischen und über Jahrhunderte angepassten Sorten ein klares Signal zu setzen. Gerade alte, traditionelle Sorten die frei von kommerziellen und rechltlichen Ansprüchen vom Marktteilnehmer sind, stellen ein hohen Wert für die Menschheit dar.

Ich hoffe nun,dass der Petitionsausschuss die Eingabe schnell bearbeitet, damit wir Unterschriften sammeln können.

pdf-Datei der Petition

Quelle:
http://ec.europa.eu/food/plant/plant_propagation_material/review_eu_rules/docs/15042011_options_analysis_paper_en.pdf

Ein Gedanke zu „Petition zur Neuregelung Saatgut-Marktes

  1. Die alten Sorten haben noch alle für den Menschen wichtige Nährstoffe. Auch wird damit eine große Geschmacksbandbreite gewährleistet. Das Beste ist aber, das den Lebensmittelkonzernen ein Stück Macht entzogen wird, die sie immer schamloser ausnutzen.

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